Warsteiner Montgolfiade 2010

250 Ballonteams und mehr als 200.000 Zuschauer pilgern zur WIM

Warsteiner Internationel Montgolfiade 2010

Warstein, 2010. Jedes Jahr im September verwandelt sich der kleine Ort Warstein in ein Mekka der Heißluftballone. Das größte jährliche Ballonfestival findet nicht in irgendeiner Weltmetropole, sondern im Herzen des Sauerlandes statt. Auch in diesem Jahr lockt die 20. Warsteiner Internationale Montgolfiade (WIM) vom 3. bis 12. September 2010 rund 250 Ballonteams und 200.000 Besucher aus der ganzen Welt an. Natürlich waren auch in diesem Jahr Ballone von Skysailor-Network im Sauerland und konnten mit ihrem Ballonen insgesamt 17 Fahrten machen. 

In 24 Jahren zum größten Ballonfestival Europas
Die WIM feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: Seit 1986 steigen Heißluftballone in den Himmel über Warstein. Bis 1996 fand die Veranstaltung alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr findet die 20. Montgolfiade statt. Fans der Luftfahrt können die bunten Heißlüfter jährlich bestaunen. „Wir sind stolz darauf, uns in nur zwei Jahrzehnten zu der größten jährlichen Ballonveranstaltung Europas entwickelt zu haben“, so Hermann Löser, Geschäftsführer der WIM GmbH. „Die Montgolfiade ist ein Highlight in der Region, aber auch für die vielen Ballonteams aus der ganzen Welt. Mehr als 250 Teams melden sich jedes Jahr zu der Veranstaltung an“, freut sich Löser. „Wir Ballonfahrer sind eine große Familie“, kommentiert der WIM-Organisator die Stimmung unter den Ballönern der verschiedenen Teams.

Die Ballone von Skysailor-Network immer mit am Start

Suzuki-Ballon bei der WIM 2010

Wie auch in den letzten Jahren sind die Teams von Skysailor Teilnehmer der verschiedenen Programmpunkte während der 20. Warsteiner Internationalen Montgolfiade. Ob bei den sportlichen Wettbewerben wie Long-Distance oder Paraballooning oder bei den faszinierendne Night-Glowsind unsere Ballone mit von der Partie.

Fantasiegebilde erobern Luftraum
Die WIM sorgt zehn Tage im Jahr für faszinierende Augenblicke: Unbeschreiblich ist das Bild, wenn 200 sechsfamilienhausgroße Heißlüfter gleichzeitig in die Luft steigen, oder wenn sich Ballonsonderformen wie der Orient-Express, Brandenburger Tor, eine Katze, oder gar Gabelstabler zum himmlischen Stelldichein treffen. „Vor allem unsere kleinen Besucher ziehen die Ballonsonderformen in ihren Bann“, erklärt Uwe Wendt, ebenfalls Geschäftsführer der WIM. In diesem Jahr erwarten wir mehr als 20 sogenannte Special Shapes in Warstein. „Ein seltenes Treffen, denn in Deutschland sind lediglich 30 der kuriosen Hüllen zugelassen“, betont Wendt.

 Ballonsport zum Anfassen für Jedermann
Da der Wettergott in der Mitter der 10tägigen Veranstaltung zwischen Dienstag und Freitag eine Pause machte, ruhten sich die Teams nach dem ersten Wochenende der WIM etwas aus. Pünktich zum zweiten Wochenende sorgte er jedoch wieder für gutes Ballonwetter, so dass die Vermutung nahe liegt, das er ein echter Sauerländer und ein ebenso waschechter Ballöner sein muss. Die für den Ballonsport geforderten Wetterbedingungen für die wichtigen Eventtage waren gut genug um jeweils im Morgengrauen, bereits ab 6.30 Uhr, sowie nachmittags ab 18.30 Uhr  farbenprächtige Ballonstarts  mitzuerleben. Besucher, die tiefere Einblicke in den Ballonsport bekommen wollten, hatten die Gelegenheit mit den Ballonen in die Luft zu gehen.

WARSTEINER Night-Glow 

Nightglow

Weit über die Stadtgrenzen Warsteins hinaus bekannt sind die abendlichen Nightglows auf dem WIM-Gelände. In der Dämmerung werden alle am Boden stehenden Ballonhüllen zum Glühen gebracht. Das riesige Areal der Montgolfiade, über Plücker´s Hoff gelegen, erstrahlt in der kühlen Abendluft in einmaligem Licht. Zu mystischen Klängen bewegen sich die bunten und fantasievollen Ballonhüllen leicht im Abendwind. „Eine zauberhafte, aber unbeschreibliche Atmosphäre“, meint WIM-Mitorganisatorin Karin Wendt begeistert.

Nervenkitzel und Hochspannung bei den sportlichen Wettbewerben
Neben „Ballooning just for fun“ bekommen die Besucher der WIM zahlreiche sportlichen Wettbewerbe geboten. Weitfahrten, bei denen jeder Zentimeter über Sieger und Verlierer entscheidet, oder das so genannte „Warsteiner Paraballoning“, bei dem sich Fallschirmspringer spektakulär aus dem Ballonkorb in die Tiefe stürzen.

Beim „Warsteiner Long Distance Race“ kommt es sowohl auf jeden Zentimeter als auch auf jede Minute an. Bei diesem Wettbewerb gilt es, in einer vorgegebenen Zeit mit dem Ballon die größtmögliche Strecke zurückzulegen. In diesem Jahr war die Zeit auf 100 Minuten begrenzt. Die Ballone trieben mit flotter fahrt Richtung Münsterland und landeten nach ca. 90 bis 100 km Fahrtstrecke in der Nähe Dülmen. Das Team Pieper von Skysailor-Network errang, wie Team Ortwin Hillnhütter im Jahre 2009, den dritten Platz dieses Wettbewerbes.

Weder die Zeit, noch die zurückgelegte Strecke, entscheiden beim „Warsteiner Paraballooning“ den Wettbewerb. Denn dort ist eine Punktlandung gefragt. Aufgabe der Heißlüfter ist es, die Fallschirmspringer über einem auf dem Startplatz ausgelegten Zielkreuz so abzusetzen, dass diese möglichst nahe der Markierung zur Landung kommen. Nur mit der richtigen Technik und dem nötigen Quäntchen Glück kommen die Heißlüfter und Fallschirmspringer hier zum Erfolg. Dies sind nur zwei der Wettkämpfe, die für Nervenkitzel und Hochspannung sorgen.

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